Der Chor der Ludwigsburger Schlossfestspiele ist aus dem Süddeutschen Madrigalchor Stuttgart hervorgegangen und blickt auf eine lange, erfolgreiche Tradition mit zahlreichen Tourneen und Einspielungen zurück. Nach mehr als 40 Jahren unter der Leitung von Wolfgang Gönnenwein präsentiert sich der Chor seit 2005 unter dem Chefdirigenten Michael Hofstetter und dem Chordirektor Jan Hofmann in leicht veränderter Besetzung als ein Vokalensemble flexibler Größe, das ein breites Spektrum von der intimen Kammerbesetzung bis zum großen Chor, von der Renaissance bis zu den Chorwerken des 20. Jahrhunderts abdeckt. 2006/07 war er nicht nur bei den Ludwigsburger, sondern auch bei den Salzburger Festspielen und den Händel-Festspielen Karlsruhe zu hören. 2010 führte er zusammen mit dem Württembergischen Kammerorchester Beethovens 9. Sinfonie beim Beethoven Festival in Heilbronn auf. Im Jahr darauf folgte der Chor der Ludwigsburger Schlossfestspiele der Einladung der Opéra de Vichy und konzertierte Verdis »Messa da Requiem« zum 110. Jubiläum des Opernhauses.
Chor der Ludwigsburger Schlossfestspiele ist zu sehen in:
Chor des Teatro Real Madrid ist zu sehen in:
Für die Violinistin Isabelle Faust macht das Musik-Erleben den Kern ihrer künstlerischen Arbeit aus. Sie spielt die ganze Bandbreite der Violinliteratur bis zur Moderne. Seit sie 1987 den Leopold-Mozart- und 1993 den Paganini-Wettbewerb gewann, arbeitete sie mit zahlreichen renommierten Orchestern und Dirigenten zusammen.
Isabelle Faust ist zu sehen in:
Geboren 1917 in Berlin, ist er seit 1937 französischer Staatsbürger. Ab 1945 war er Vertreter Frankreichs bei den Vereinten Nationen in New York, 1948 Mitunterzeichner der UN-Charta der Menschenrechte. Im Auftrag der UNO und des französischen Außenministeriums war er lange Jahre als Diplomat tätig. Mit seinem Essay »Empört Euch!« wurde er weltberühmt.
Stéphane Hessel ist zu sehen in:
Die Einstudierung des Chors liegt seit Anfang 2005 in den Händen von Jan Hoffmann. Bereits während seines Studiums der Schulmusik mit Hauptfach Gesang konnte er erste Erfahrungen als Chorleiter und Stimmbildner beim Bachensemble Mainz sammeln. 1996 war Hoffmann Dozent für Chorleitung und Stimmbildung beim Klassiksommer Hamm sowie beim Internationalen Chorfestival Mainz. Im gleichen Jahr übernahm er einen Lehrauftrag für chorische Stimmbildung und Ensembleleitung am Collegium Musicum der Mainzer Johannes Gutenberg-Universität. Seit 1998 ist Hoffmann Chordirektor und Kapellmeister am Stadttheater Gießen, außerdem künstlerischer Leiter des Gießener Konzertvereins, der Singakademie Wetzlar und des Gießener Kammerchors. 2001 gründete er das Amadeus Vokalensemble, mit dem er u.a. beim Rheingau Musik Festival und in Genf gastierte.
Seit 2005 ist Michael Hofstetter Chefdirigent von Chor und Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele. Der gebürtige Münchner, der seine Karriere an den Theatern in Wiesbaden (Kapellmeister) und Gießen (Generalmusikdirektor) begann, hat sich in den letzten Jahren insbesondere als Barockspezialist und Experte für authentische Aufführungspraxis einen Namen gemacht, u.a. mit Opern wie Händels Alcina und Giulio Cesare in Egitto (mit Regisseur Herbert Wernicke). Doch Hofstetters vielseitiges Repertoire reicht weiter: Als er im Jahr 2000 die Neuproduktion von Wagners Tristan und Isolde am Opernhaus Dortmund leitete, wurde er bei der jährlichen Kritikerumfrage der Fachzeitschrift Opernwelt mehrfach als Dirigent des Jahres nominiert. Sein Faible und Engagement für die Operette wurden mit der Robert- Stolz-Medaille ausgezeichnet; im Mai 2008 erhielt er zudem den erstmals verliehen Horst-Stein-Preis. Michael Hofstetter, seit 2006 auch Chefdirigent des Stuttgarter Kammerorchesters, ist bei vielen bedeutenden Opernhäusern, Orchestern und Festivals zu Gast, darunter die Hamburgische und Bayerische Staatsoper, das Staatstheater Stuttgart, die Deutsche Oper Berlin, das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, die Welsh National Opera Cardiff sowie die Salzburger Festspiele und die Händel-Festspiele Karlsruhe. Im Herbst 2008 gab er sein USA-Debüt mit einer Produktion von Berlioz’ Oper Béatrice et Bénédict an der Houston Grand Opera Texas. Von der Presse hochgelobt wurden Michael Hofstetters Einspielungen der Schlossfestspiel- Opernproduktionen, die beim Label OehmsClassics veröffentlicht wurden. Weitere preisgekrönte CD- und DVD-Aufzeichnungen des Dirigenten erschienen bei cpo, Virgin Classics, Berlin Classics, arthaus, Sony und Deutsche Grammophon. Seine Einspielung von Arien und Ouvertüren von Rossini wurde von der französischen Académie du Disque Lyrique in der Kategorie »Bestes Album« ausgezeichnet und erhielt außerdem den Prix France Culture-Télérama.
Michael Hofstetter ist zu sehen in:
Mehr als 20 Jahre konzertiert der britische Geiger Daniel Hope weltweit als Solist, und als Kammermusiker war er von 2002 bis 2008 jüngstes Mitglied des legendären Beaux Arts Trio. Er ist bekannt für seine künstlerische Vielfalt und Kreativität sowie für sein humanitäres Engagement. In England aufgewachsen und ausgebildet, studierte Daniel Hope an der Royal Academy of Music bei Zakhar Bron. Er wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit mehreren Grammy-Nominierungen, dem Deutschen Schallplattenpreis und fünf ECHO Klassik-Preisen. Unter seinen zahlreichen Einspielungen sind Werke von Bach, Britten, Elgar, Mendelssohn, Mozart, Penderecki, Schnittke, Schostakowitsch und Weill. Seine Aufnahme des Violinkonzerts von Alban Berg wurde 2010 vom Gramophone Magazine 2010 als »best available of all times« bezeichnet. Seine jüngste CD ist eine Hommage an den einflussreichen Geiger und Komponisten Joseph Joachim, der 1831–1907 lebte. Das Herzstück der Aufnahme ist das Violinkonzert von Max Bruch, das Hope mit dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra unter Sakari Oramo einspielte. Als Violinsolist leitet Daniel Hope die Ensembles, mit denen er musiziert, häufig selbst, so z.B. das Chamber Orchestra of Europe, die Camerata Salzburg und Concerto Köln. Weitere wichtige Orchester mit denen er auftrat umfassen das Boston Symphony, Chicago, Toronto und Atlanta Symphony Orchestra sowie die großen Orchester in Berlin, Birmingham, Dallas, Detroit, Dresden, Israel, London, Moskau, Paris und Wien. Daniel Hope ist künstlerischer Berater des Savannah Music Festivals und Künstlerischer Leiter der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Auch als Autor von drei Büchern ist er höchst erfolgreich.
Daniel Hope ist zu sehen in:
Der Barockgeiger Rüdiger Lotter hat sich als einer der vielseitigsten Vertreter seines Fachs etabliert. Mit Orchestern arbeitet er als Spezialist für historische Aufführungspraxis, kammermusikalisch zeigt er sich aber auch zeitgenössischer Musik aufgeschlossen. Seit 2009 ist er künstlerischer Leiter der Hofkapelle München.
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Das MIAGI Youth Orchestra und die MIAGI Youth Bigband sind die Vorzeigerprojekte von MIAGI. MIAGI – Music is a great investment – ist ein musikpädagogisches Förderprogramm in Südafrika, das es sich zum Ziel gesetzt hat die Situation der Jugendlichen in ländlichen Gegenden und in den Townships zu verbessern. Viele Mitglieder des Orchesters und der Bigband haben sich in den letzten elf Jahren stark und gut entwickelt. Die Ensembles werden jedes Jahr neu zusammengesetzt und von international anerkannten Dirigenten geleitet und durch weitere Lehrer unterrichtet. Die Jugendlichen stellen einen repräsentativen Durchschnitt der südafrikanischen Gesellschaft dar – etwa 60 % stammen aus benachteiligten Schichten. Die jungen Orchestermusiker im MIAGI-Netzwerk erhalten die Gelegenheit, weltweit aufzutreten und mit international bekannten Solisten und Dirigenten zu arbeiten. So bieten sich ihnen viele besondere Auftritts- und Studienmöglichkeiten. Bewerben können sich alle südafrikanischen Jugendlichen – die Auswahl erfolgt ausschließlich nach Leistung, sämtliche Kosten werden dabei von MIAGI übernommen.
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Mnozil Brass gibt es seit 1992. Die Band, die ausschließlich »angewandete Blechmusik« spielt und ihre erste Sesssion im Gasthaus Josef Mnozil in Wien spielte, gibt mittlerweile über 120 Konzerte pro Jahr. In der Show »Seven« behandeln die Trompeter Thomas Gansch, Robert Rother und Roman Rindberger, die Posaunisten Leonhard Paul, Gerhard Füssl und Zoltan Kiss sowie der Tubaspieler Wilfried Brandstötter alle relevanten Fragen des Lebens, in »Das Trojanische Boot« erfährt das Publikum alles über Krieg und Frieden. 2012 präsentierten sie ihre Produktion »Blofeld«, eine Auftragsarbeit der Schlossfestspiele, ein weiteres Mal in Ludwigsburg.
Mnozil Brass ist zu sehen in:
Christian Muthspiel erhielt bereits als Kind Klavier- und Posaunenunterricht. Er studierte in Graz Klassik- und Jazzposaune und ging 1987 für zwei Jahre als Stipendiat an die »School of Fine Arts« in Banff/Canada. Als Musiker, Komponist und Dirigent ist er sowohl im Bereich des Jazz, als auch im Kontext der komponierten und Neuen Musik international tätig. Sein Anliegen ist die Verbindung von improvisierter mit komponierter Musik.
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1972 von Wolfgang Gönnenwein gegründet, hat sich das Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele in den vergangenen 40 Jahren zu einem renommierten Klangkörper entwickelt. Die Besetzung aus Mitgliedern führender baden-württembergischer Orchester, Hochschulprofessoren und -absolventen wurde 2005 unter der Leitung von Michael Hofstetter vor allem um Musiker aus der Alte-Musik-Szene ergänzt, um eine lebendige, authentische Aufführungspraxis zu erreichen. Ziel ist es, jedes Werk vom Barock bis zur Moderne auf den Instrumenten und in der Spielweise aufzuführen, für die es komponiert wurde – eine Herausforderung, der die Musiker mit größtmöglicher stilistischer Flexibilität begegnen. Das Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele war 2006 bei der renommierten Schubertiade im österreichischen Schwarzenberg zu Gast. Im Frühjahr 2008 gastierte das Festspielorchester außerdem mit der Ludwigsburger Produktion von Glucks Oper »Ezio« bei den 2. Internationalen Gluck-Opern-Festspielen Nürnberg. 2011 folgte das Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele der Einladung der Opéra de Vichy und führte Verdis »Messa da Requiem« zum 110. Jubiläum des Opernhauses auf.
Aus dem Orchester formieren sich unter dem Namen »Schloss-Solisten« zudem verschiedene Kammermusik-Ensembles, die regelmäßig bei den Schlossfestspielen auftreten.
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Orchester des Teatro Real Madrid ist zu sehen in:
In Kürze finden Sie hier Informationen zu Güher und Süher Pekinel.
Güher und Süher Pekinel ist zu sehen in:
Marc Piollet studierte Dirigieren und Chorleitung in Berlin und wurde durch Meisterkurse bei John Eliot Gardiner, Michael Gielen und Kurt Masur geprägt. 1995 war er alleiniger Preisträger beim Dirigentenforum des Deutschen Musikrats. Nach Stationen als Erster Kapellmeister in Halle und Kassel hatte Marc Piollet 2003 bis 2005 die Position des Musikdirektors an der Volksoper Wien inne. Seit Herbst 2004 ist er Generalmusikdirektor am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und erfreut sich dort außerordentlicher Beliebtheit bei Publikum und Presse. Er leitete dort Wagners »Ring des Nibelungen« sowie Neuinszenierungen u.a. von »Tristan und Isolde«, Verdis »Don Carlos«, Strauss’ »Elektra« und »Rosenkavalier«, Webers »Freischütz« sowie Mozarts »Idomeneo«. Gastengagements im Bereich der Oper führten ihn nach Hamburg, Antwerpen, Köln, Stuttgart sowie an die Wiener Staatsoper. Marc Piollet gastierte außerdem an der Deutschen Oper Berlin, bei der Ruhrtriennale, den Wiener Festwochen und in Tokio. Sein Debüt an der Opéra National de Paris war so erfolgreich, dass er in den folgenden Spielzeiten für zwei weitere Produktionen eingeladen wurde: Offenbachs »Les Contes d’Hoffmann« (mit Rolando Villazon in der Titelrolle) und Rossinis »Il barbiere di Siviglia«. Im Herbst 2011 erscheint eine DVD von Bizets »Carmen« aus Barcelona in der Regie von Calixto Bieito und mit den Solisten Béatrice Uria-Monzon (Carmen), Roberto Alagna (Don José) und Erwin Schrott (Escamillo). In der Spielzeit 2011/12 ist Piollet mit zwei Produktionen erstmals am Teatro Real in Madrid zu Gast: mit konzertanten Aufführungen von Massenets »Don Quichotte« sowie mit »C(h)œurs«. Konzertverpflichtungen führen Marc Piollet zu zahlreichen renommierten Orchestern, darunter die Bamberger Symphoniker, Münchner Philharmoniker, das Konzerthausorchester Berlin, Mozarteumorchester Salzburg, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, die Radiophilharmonie des NDR Hannover, das Münchner Rundfunkorchester, Gewandhausorchester Leipzig und das Tokyo Symphony Orchestra. In seinem Heimatland Frankreich dirigierte er u.a. das Orchestre National de Lyon, Orchestre National de Lille, Orchestre National des Pays de la Loire sowie das Orchestre National de Bordeaux. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Sopranistin Annette Dasch, mit der er eine CD einspielte und auf Tournee ging. Im Februar 2012 tritt Marc Piollet außerdem gemeinsam mit dem Pianisten Lang Lang und dem Mozarteumorchester Salzburg im Festspielhaus Baden-Baden auf.
Marc Piollet ist zu sehen in:
2004 wurde der Tänzer und Choreograf Alain Platel mit dem Europäischen Theaterpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Platel, in Gent geboren, machte zunächst eine Ausbildung zum Heilpädagogen und arbeitete fünf Jahre lang mit behinderten Kindern. 1984 ist er an der Gründung des berühmten Tanzensembles les ballets C de la b beteiligt. Durch Produktionen wie »Emma«, »Bonjour Madame«, »La Tristeza Complice«, »Wolf« und »VSPRS« entwickelt er sich zu einem der wichtigsten Choreografen unserer Zeit.
Alain Platel ist zu sehen in:
In Kürze finden Sie hier Informationen zu Julien Salemkour.
Julien Salemkour ist zu sehen in:
Christine Schäfer studierte an der Berliner Hochschule für Musik. Ihre internationalen Opern- und Konzertauftritte sowie ihre Interpretationen verschiedenster Rollen setzten in den letzten Jahren Maßstäbe. Neben dem klassischen Repertoire interessiert sie sich für Werke des Barock und des 20. Jahrhunderts. 2007 wurde sie von der Zeitschrift »Opernwelt« zur »Sängerin des Jahres 2006« gekürt, erhielt den »ECHO Klassik 2007«. Sie ist regelmäßiger Gast bei den Salzburger Festspielen.
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Der französische Pianist Alexandre Tharaud – ein »junger Aristokrat der Tasten«, wie das britische Magazin Gramophone ihn rühmt – hat sich mit seinem eleganten Musizierstil in die Riege der internationalen Stars seiner Generation gespielt. Weltweit zeigen sich sowohl Kritik wie Publikum von seinen Rameau-, Couperin, Chopin- und Bach-Programmen begeistert. In seinem Buch »Die großen Pianisten der Gegenwart« charakterisiert ihn der Berliner Musikjournalist Jürgen Otten als einen Pianisten, der das Virtuose meidet und »das Sublime dem Offenkundigen entschieden vorzieht«. 2011 erhielt einen ECHO Klassik für seine Einspielung von Scarlatti-Sonaten. Nach seinem Studium feierte Tharaud erste große Erfolge mit dem dritten Preis beim Concours Internacional Maria Canals de Barcelona 1987 und dem zweiten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München 1989. Es folgten Einladungen zu den BBC Proms, zum Klavierfestival von La Roque d’Anthéron, zu der Reihe »Meister Zyklus« nach Bern, zum Alte-Musik-Festival in Utrecht und ins Grand Théâtre nach Bordeaux. Heute arbeitet Alexandre Tharaud mit renommierten Dirigenten wie Jean Fournet, Marc Minkowski, Stéphane Denève, Jean-Jacques Kantorow und Georges Prêtre sowie Orchestern wie dem Orchestre National de France, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Japan Philharmonic Orchestra, dem Tokyo Metropolitan Orchestra, dem Singapore Symphony Orchestra, dem Münchner Rundfunkorchester und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks zusammen. Regelmäßig tritt Alexandre Tharaud mit Soloprogrammen in den großen Konzertsälen Europas, Nord- und Südamerikas sowie Asiens auf. Er gastierte unter anderem beim Schleswig-Holstein Musikfestival, den Festivals von La Roque d’Anthéron, in Brighton, Warwick und Norfolk. Seit 2011 ist er Künstlerischer Leiter des Amadeus Festival in Meinier (Schweiz). Sowohl als Solist wie auch zusammen mit Kammermusikpartnern widmet sich Alexandre Tharaud in besonderer Weise der französischen Musik. Für seine Gesamteinspielung des Klavierwerks von Maurice Ravel wurde er mehrfach ausgezeichnet. Mit Begeisterung setzt sich Alexandre Tharaud auch für zeitgenössische Komponisten ein und brachte z.B. Kompositionen von Renaud Gagneux, Jacques Lenot, Guillaume Connesson, Thierry Escaich und Olivier Greif zur Uraufführung.
Alexandre Tharaud ist zu sehen in: