Sa 31.07.2010 | 20:00 Uhr
Theatersaal, Forum am Schlosspark Ludwigsburg

Karten zu
75 € | 65 € | 49 € | 33 €

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Spieldauer ca. 2 Std.

[Eine Koproduktion der Ludwigsburger Schlossfestspiele mit der Filmakademie BW, der Akademie für Darstellende Kunst BW
und der Film- und Medienfestival
gGmbH im Rahmen von »SOS – Stage on Screen/Screen on Stage«
(29.–31.7.2010).]

Mit Unterstützung der

BW Bank

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Filmmusik-Gala

Zu Ehren von Irmin Schmidt

Wim Wenders (Laudatio) | Greg Cohen (Kontrabass & Arrangements), Eyvind Kang (Viola & Arrangements), Filmmusik-Klasse der Filmakademie BW (Arrangements | Thomas Schadt, Thomas Wördehoff (Moderation) | Kumo (Electronics) | Serge Ferrara (Akkordeon) | Gerd Dudek (Saxophon) | Ingrid Oberkanins (Perkussion) | Christiane Oxenfort (Flöte, Altflöte, Bassflöte) | Markus Stockhausen (Trompete, Flügelhorn) | Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele | Irmin Schmidt (Leitung, Keyboards)

„Die Arbeit an der Filmmusik ist so wichtig wie die Arbeit mit den Schauspielern,“ sagt Wim Wenders. Für ihn ist Filmmusik essentiell und daher widmet er dem Sound seiner Werke stets die allergrößte Aufmerksamkeit. Es verwundert nicht, dass Wenders auch bei seinem letzten Kinofilm »Palermo Shooting« eng mit dem Komponisten Irmin Schmidt zusammengearbeitet hat. Beide verbindet eine fast vierzigjährige Freundschaft, seit die legendären Krautrocker CAN die Musik zum Roadmovie »Alice in den Städten« komponiert hat.

Irmin Schmidt ist nicht nur Gründer und Keyboarder dieser einflussreichsten deutschen Rockband, sondern neben Frank Zappa der vielleicht Einzige, der in der Rockmusik ebenso zu Hause ist wie in der Klassik: „Für mich sind Strawinsky und Hendrix Zeitgenossen.“ Schmidt, der bei Ligeti und Stockhausen studiert hat, ist als Komponist, Pianist und Dirigent eine der zentralen Figuren der Avantgarde – nicht nur hierzulande, sondern weltweit. Neben Werken für Orchester, einem Ballett und einer Oper, hat er mittlerweile über 120 Filmmusiken komponiert. Seine Partituren sind stets ein bewusster Gegenentwurf zum Emotionsdiktat gewöhnlicher Film-Scores. Irmin Schmidt ist keiner jener Soundtrack-Komponisten, die aufdringlich und durchschaubar die Absichten des Bildes unterstützen: „Ich weigere mich, Filme mit dieser Soße zu überziehen, die eigentlich gefragt ist.“
Die ungewöhnlichen Wege, die Schmidt mit seinen Kompositionen wählte, werden bei der Filmmusik-Gala zu seinen Ehren bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen im Rahmen des Festivals »SOS – Stage on Screen/Screen on Stage« am 31. Juli zu erleben sein. Unter der Leitung von Irmin Schmidt spielt das Orchester der Schlossfestspiele Kompositionen aus »Palermo Shooting«, Stücke aus Hans W. Geißendörfers »Schneeland« und der ARD-Serie »Bloch« sowie den CAN-Hit »Spoon« in eigens für diese Gala geschriebenen Orchesterarrangements. Ergänzt wird das Ensemble u.a. durch hochkarätige Solisten wie den Trompeter Markus Stockhausen und den Akkordeonisten Serge Ferrara, mit denen Schmidt schon beim Soundtrack zu »Palermo Shooting« zusammenarbeitete. Außerdem wird Wim Wenders eine Laudatio auf seinen Komponisten halten.

www.irminschmidt.com
www.myspace.com/irminschmidtandkumo

Workshop
Für die Studenten der Filmakademie Baden-Württemberg wird Irmin Schmidt einen mehrtägigen Workshop abhalten, in dem er die Bedeutung und die dramaturgischen Besonderheiten guter Filmmusik erarbeitet. Weitere Informationen zum Workshop und zur Anmeldung.

Hier mehr Informationen zu »SOS – Stage on Screen/Screen on Stage«

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