Do 03.06.2010 | 20:00 Uhr
Theatersaal, Forum am Schlosspark Ludwigsburg

Karten zu
75 € | 65 € | 49 € | 33 €

Spieldauer ca. 1,5 Std.

[Einführung um 19.15 Uhr]

Mit Unterstützung von

Daimler

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Karten erhalten Sie telefonisch unter 07141.939636 und an der Abendkasse.
Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Beginn!

Eröffnungskonzert

»Nachrichten aus der Kindheit«

Gustav Mahler:
Die zwei blauen Augen; Scheiden und Meiden; Ich bin der Welt abhanden gekommen (Bearbeitung für Chor a cappella von Clytus Gottwald)

Wolfgang Mitterer:
Der Traum vom Sein (Text: Oliver Hoi) (Uraufführung; Auftragswerk der Ludwigsburger Schlossfestspiele)

Gustav Mahler:
»Adagietto« aus der Symphonie Nr. 5

Béla Bartók:
Cantata profana

Peter Lodahl (Tenor) | Nikolai Borchev (Bariton) | Chor (Einstudierung: Jan Hoffmann) und Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele | Aurelius Sängerknaben Calw (Einstudierung: Bernhard Kugler) | Michael Hofstetter (Leitung)

Wie gerne träumen wir uns zurück in die Kindheit, erinnern wir uns an jenen unwiederbringlich verlorenen, unschuldigen Zustand. Der slowenische Künstler Evgen Bavcar verlor mit nur elf Jahren das Augenlicht, seine letzten visuellen Eindrücke sind die eines Kindes. So wählte er einen für ihn scheinbar unmöglichen Beruf: Er wurde Fotograf. Seine Kunst zeigt den Blick eines Kindes gepaart mit den Erfahrungen eines Mannes. Seine Kunst ist eine Reise in die Vergangenheit. In seiner Rede »Nachrichten aus der Kindheit«, die das Eröffnungskonzert der Spielzeit 2010 einleitet, berichtet er von kindlichen Blickwinkeln auf die Welt. Erstmals in der Festspielgeschichte bildet so eine ganz persönliche, thematische Rede den Auftakt zum traditionellen Saisoneröffnungskonzert. Auch der musikalische Teil des Konzerts, gestaltet von Chefdirigent Michael Hofstetter mit dem Chor und Orchester der Schlossfestspiele, dreht sich ganz um die Themen Erinnerung und Utopie. Die untergründige Verbindung zum Volkslied und die eindringliche Spiritualität der Lieder Gustav Mahlers werden in einer Bearbeitung für Chor a cappella besonders hervorgehoben. Der Festspielchor spielt außerdem in Béla Bartóks fulminantem und selten gespielten Märchen »Cantata profana« eine tragende Rolle. Der ungarische Komponist zeichnet darin allegorisch die Konflikte zwischen Vätern und Söhnen, zwischen Zivilisation und Natur in atemberaubend kontrastreichen Bildern. Eine große Besonderheit des Abends ist schließlich das Auftragswerk der Festspiele an den österreichischen Komponisten und Organisten Wolfgang Mitterer. Für die Aurelius Sängerknaben Calw schreibt er ein Werk unter dem Titel »Der Traum vom Sein«. Der anrührende Text stammt von einem zwölfjährigen Jungen: Der außergewöhnlich begabte Schüler Oliver Hoi hat den »Traum vom Sein« eigens für Wolfgang Mitterer notiert.

Aurelius Sängerknaben
www.wolfgangmitterer.at

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